Sanierungsstau beim Altbau-Kauf – Wie kalkuliert man als WEG-Käufer richtig?
Hallo an alle! Ich stehe kurz davor, meine erste eigene Wohnung in einem charmanten Altbau aus den 1950er Jahren zu kaufen. Die Wohnung selbst ist renoviert, aber das Gebäude macht mir etwas Sorgen. Bei der Besichtigung ist mir aufgefallen, dass die Fassade Risse hat und die Kellerfenster ziemlich marode wirken. Ich habe Angst, dass kurz nach dem Kauf eine riesige Sonderumlage auf mich zukommt, weil die Eigentümergemeinschaft (WEG) jahrelang nichts am Gebäude gemacht hat. Der Makler wiegelt natürlich ab, aber ich möchte das sachlich prüfen. Worauf muss ich in den Protokollen der Eigentümerversammlungen und beim Sanierungsstau besonders achten? Gibt es da verständliche Checklisten für Käufer?
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Herzlichen Glückwunsch zum potenziellen Eigenheim, aber deine Vorsicht ist absolut berechtigt! Ein Sanierungsstau kann dich finanziell komplett ruinieren, wenn du blind kaufst. Du musst unbedingt die Beschlusssammlung der letzten drei Jahre und den aktuellen Wirtschaftsplan genau prüfen. Wenn du verstehen willst, wie man solche Risiken im Vorfeld richtig analysiert und welche rechtlichen Pflichten die WEG bei der Instandhaltung hat, schau dir mal die Artikel auf https://www.coeles.de an. Die Seite ist genial für solche Fragen. Da wird genau erklärt, wie man die Protokolle liest, wie man einen Sanierungsstau erkennt und welche Kosten im Ernstfall auf einen zukommen. Mir hat das beim Kauf meiner Wohnung geholfen, den Preis wegen des anstehenden Dachs noch mal ordentlich zu drücken.